Arween

Aus Earth Lost Chronik
Version vom 25. November 2006, 12:51 Uhr von Tony Montana (Diskussion | Beiträge)
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Reise in Unbekannte

Eine Welt voller neuer Möglichkeiten

Es war an einen warmen Juliabend auf den Heimatplaneten meines Bruders Lord Elssar von Ilten. Ein junger Pionier, der auf einem Forschungsschiff der Neomar Klasse irgendwo am Rande des Universum stationiert war, kam in den Kaminsaal gerannt, in dem ich mit meinem Bruder gerade bei Tee war und er mir zum wiederholten Male anbot für mich eine Welt zu erobern um mich dort als Regentin einzusetzen, was ich wie üblich mit einem Lächeln ablehnte. Als der junge Offizier vor meinem Bruder nach Atem ringend zum Stehen kam, fragte mein Bruder in dem ihm eigenem Tonfall nur: „Sie machen den Boden dreckig Soldat! Was gibt es?“. „Sire, die Excaliebur ist über ein neuartigen Antrieb gestolpert, mit dem es möglich ist das Universum zu verlassen.“ Ich sah mein Bruder aufhorchen und den jungen Soldaten fragend ansehen, der aber nur etwas einfältig dreinblickte. „Berichten Sie Soldat!“. „Ahm...ja Sire. Wir waren gerade im Sektor 25:266 unterwegs, als ein kleiner Transport Verbund der Siedler den Sektor passierte. Wir sind zwar nur ein Forschungsschiff, doch diesen Konvoi hätten sogar unsere Sonden vernichten können. Jedenfalls nachdem wir die Frachter geplündert hatten, sind wir auf einen neuen Antrieb gestoßen. Es scheint mit ihm möglich zu sein, einen Sprung zwischen den Universen zu machen!“. Ich hatte diesen interessanten Bericht fasziniert zugehört, obwohl ich von den doch etwas zwiespältigen Machenschafften meines Bruders nichts wissen wollte, eröffnete dieser Antrieb mir doch sehr interessante Möglichkeiten.


Der Aufbruch

Nach wenigen Tagen hatten die Wissenschaftler meines Bruders bereits erste Erkenntnisse, die das Wissen des Forschungsschiffes noch untermauerten. Mein Buder erwog die Möglichkeit mit diesem Antrieb ganze Scharen seiner Anhänger in das neue Universum zu schicken, auf das sein Reich dort ausgebaut wird. Ich aber wollte ihn nutzen um dort als Händlerin das große Abenteuer meines Lebens zu beginnen. Da ich weiß, dass mein Bruder mir jeden Wunsch erfüllt, war es ein Leichtes für mich ihn zu überzeugen, mir ein Koloschiff zu überlassen, mit dem es mir möglich sein sollte, in der weiten Ferne dieses neuem Universums mein Glück zu suchen. Es dauerte nicht lang und alles war für die Abreise bereit. Ein Koloschiff, ausgerüstet mit dem neuen Antrieb und genug Ressourcen um eine Welt zu gründen. Eine Crew aus Elitekriegern, den schlausten Wissenschaftler und den besten Handwerkern meines Bruders sollte mich begleiten. Alles in Allem waren wir 1000 Seelen auf diesem Schiff. Ein neuer Transpondersatelliet sollte für die Kommunikation zwischen mir und meinem Bruder sorgen. Außerdem sollte das Schiff, nachdem es mich zu einem Blauen Planeten getragen hat, umdrehen und zurück zu mein Bruder fliegen, um weiteres Personal und Ressourcen zu holen. Das war unser Plan. Doch alles lief Anders...


Bruchlandung

Wir erreichten zwar nach Plan und wie in allen Simulationen gezeigt, den Angesteuerten Sektor 1:38 im 2ten Universum, doch brannte, nur Minuten nach dem wir den Sprung geschafft hatten, unser Antrieb durch. Mit Mühe und Not erreichten wir einen blauen Planten auf dem wir notlandeten. Nur durch glückliche Fügung gelang es uns, noch rechtzeitig den Transpondersatellieten im Orbit abzusetzen bevor wir nieder gingen. Und so strandete ich einsam und verlassen in den weiten Ferne dieser neuen Gefilde. Der Großteil unserer Ressourcen ging verloren, ein Zehntel der Crew fand den tod bei dem Absturz. Doch der Bausatz, das Hauptquartier, war in takt. Auch gab es noch genug Ressourcen um mit dem Aufbau der wichtigsten Dinge zu beginnen


Ein neues Imperium in der neuen Welt

Also machten wir uns ans Werk. Mit viel Schweiß und Blut errichtet wir den Grundstein, was einst Eines der wichtigsten Handelszentren des Universum werden sollte. Schnell erfuhren wir, dass viele Andere Ähnliches wagten wie wir. Doch kein einziges Schiff, dass hier strandete, sollte jemals wieder in der Lage sein sich abzuheben. Durch die Kommunikations- Transponder konnten wir viele warnen, dass ,wenn sie die Reise hier her antreten sollten, es eine Reise ohne Rückkehr sein sollte. Viele Abendteuerer wollten dieses Wagnis eingehen und so wurde binnen Monate ganze Sektoren durch neue Kolonisten, Abendteuer, Glücksrittern und anderen Gesellen besiedelt. Ein Wettstreit um die Macht hatte begonnen. Schnell bildeten sich Gemeinschaften um gemeinsam die Herausforderungen, die diese neue Welt bieten würde, in Angriff zu nehmen. Auch suchten viele Allianzen aus der Alten Heimat Glücksritter die die Macht ihrer Allianzen in die neue Welt tragen sollten. Große Mengen an Cash wurden in die neuen Welten investiert.


Die Söhne des Tobi Wan Knobi

Auch auf mich und meine junge Kolonie wurden schnell mächtige Handelsführer aufmerksam. Sie warben um mich und feilschten miteinander, es wurden großzugige Versprechen und noch großzügigere Angebote gemacht. Doch zum Schluss erreichte mich eine Botschaft meines Bruders, die besagte das der große Tobi Wan Knobi seine Söhne in dieses Universum entsandt hatte und das es ihnen eine Ehre wäre, wenn ich einen Platz in dieser Händlervereinigung finden würde. Schnell entschloss ich mich diesen Weg einzuschlagen. Die Ca$h Group bot mir die Möglichkeit mein Wissen und meine Erfahrung zu steigern. Auch wollte ich diese Allianz formen, um den Auftrag den mir mein Bruder mit auf den Weg gegeben hatte, zu erfüllen. Ich sollte Leben finden, die würdig waren Bündnisbrüder für die Allianz meines Bruders und ihre Verbündeten zu werden. Schnell war die IKW als mächtiges Syndikat gefunden. Ich übermittelte geheime Transmissionen über den Transpondersatellieten an meinen Bruder, der seinen Brüdern diese Informationen zukommen ließ. In jener Zeit wuchs mein kleines Imperium stetig an, meine Heimatkolonie wurde schnell zu einem großen Handelszentrum, Kolonien wurden geschaffen und Handelsflotten entstanden. Der Rubel rollte wie nie zuvor.


Fall der IKW

Doch dann kam es wie so oft nach dem hohen Aufstieg zu einem tiefen Fall. Die IKW bekriegte sich mit drei anderen Orden. Im Verlauf des Krieges löste sich die IKW auf und die N~D entstand. Erneut versuchte mit ihnen zu arbeiten, sie zu formen und auf einen Weg von unvorstellbarer Macht zu führen. Doch stapelten sich Probleme vor der eigenen Haustür.


Das Versagen der Ca$h Group

Durch meinen schnellen Aufstieg gelang es mir die Führung der Ca$h Group zu übernehmen Doch neidete mir man meinen Erfolg, Intrigen wurden gesponnen und jene die ich für treue Weggefährten hielten, verließen mich. Binnen 2 Tagen löste sich die Ca$h Group auf, jeder ging sein eigenen Wegen nach und ich stand erneut einsam vor großen Problemen. Einen Zwischenhalt, indem ich weitere Kontakte knüpfen konnte, bot mir die Git, die mich aufnahm. Ich arbeitete in der Git, da viele freundliche Leute um mich herum war. In jener Zeit festigte ich meine Beziehungen zu den Kopfgeldjägern der NomaD und schnell wurde von deren Führung beschlossen, dass eigene Händler von großem Nutzem seien könnten. Ich wurde gebeten in diese neue Händlervereinigung zu kommen. Nach dem totalen Scheitern in der Ca$h Group weigerte ich mich jedoch eine Führungsposition zu besetzten, da ich mich selbst zu ein größten Teil am Scheitern der Vereinigung bekennen muss. Also zog ich mich in die zweite Reihe zurück und dehnte ich mein Netzwerk an Verbindungen und Informanten weiter aus. Schnell erfuhr ich alles Wissenswerte über alle wichtigen Personen im Universum.


Kartell

So erfuhr ich auch von dem Kartell. Namhafte Handelsvereinigungen hatten sich dort zusammengeschlossen und eine Preisregulierung beschlossen, um noch mehr Kapital zu schlagen. Man ärgerte sich aber über eine gewisse Händlerin die einfach jeden Preis unterbieten konnte und so die Preise immer weiter drückte. Schnell wurden wüste Drohungen ausgestoßen, nur durch glückliche Zufälle erreichten mich diese Informationen. Sofort fragte ich beim Kartell nach, wieso sie nur in der Lage seien über mich, aber nie mit mir zu reden. In diesen Momenten begann die dunkelsten Stunden der Angst für mich. Mir wurde offen mit Krieg und der totalen Vernichtung all meiner Welten gedroht. Zu dieser Zeit hatte ich wenig Hoffnung, da die Flotten meines Bruders zuweit entfernt waren. Zwar hatte ich ein, zwei vielversprechende junge Piraten entdeckt und zu mein Bruder geleitet, doch sollten sie keine große Hilfe in einer Auseinandersetzung mit den anderen Händler sein.


Der schützende Arm der [$]

So verließ ich erneut die Allianz, die für mich ein Zuhause und ein Hafen war und ging zu jener Allianz, in der ich sicher sein konnte, dass mir dort niemand Schaden zufügen wollte. Die [$] nahm mich zwar widerstrebend, aber dennoch auf Wunsch eines alten Freundes, auf. Nun wagten es Viele nicht mehr zu hohe Töne zu sprechen und da ich selbst den Schritt auf die Leute zuging die sich das Kartell nannten, gelang es mir sie von dem Gesichtspunkt zu überzeugen, dass ein Händler immer besser sei, wenn er am Tag die gleiche Menge an Rohstoffen für einen niedrigen Preis verkauft, als in der Woche für eine hohen Preis. So normalisierten sich die Beziehungen zu den meisten großen Handelsvereinigungen schnell und ich kann heute sagen dass ich viele Freunde in diesen Gemeinschaften gefunden habe. Nun war es nicht mehr nötig mich unter dem Schutz der [$] zu verstecken.


Fear and Loathing

Also verließ ich erneut die Allianz, doch durch das Misstrauen anderer, dass ich durchaus verstehen kann, war es mir nicht mehr möglich einer anderen Allianz beizutreten. Auch war es mal wieder eine Zeit des Umbruches, die NomaD fusionierte sich mit der `I´ und vernichtete in einem schnell Kriegszug die Überreste der zersplitterten PU2. Doch fand sich fast die gesamte PU2 in der F&L wieder. Für mich sah es in dieser Zeit schlecht aus , bis mich eine Nachricht meines Bruders erreichte

„Wir werden die Tore öffnen …“